Besondere Bedingungen
für Domains und Webhosting

BDH

(die BDH als PDF-Dokument zum Download)

I. Geltung dieser Besonderen Bedingungen, Nutzungsüberlassung an Dritte

  1. Diese Besonderen Bedingungen gelten gegenüber Unternehmern für die Registrierung von Domains sowie das Hosting. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen unserer Vertragspartner (im Folgenden: Kunde) sind nur gültig, wenn wir schriftlich ihrer Geltung zustimmen. 
  2. Der Kunde darf die von uns nach diesen besonderen Bedingungen zur Verfügung gestellten Leistungen zu gewerblichen Zwecken Dritten nicht zur Nutzung überlassen.

II. Domain-Registrierung

  1. Wir übernehmen im Auftrag und im Namen des Kunden die Registrierung der im Vertrag aufgeführten Domain bei der für die jeweilige Domain jeweils zuständigen Vergabestelle, i. S. v. Ziffer II. 2.
  2. Die Domains werden, je nach ihrer Endung, von unterschiedlichen Organisationen (im Folgenden: Vergabestellen) auf der Grundlage eigener Registrierungsbedingungen vergeben und verwaltet. Bei einer Registrierung der Domain für den Kunden kommt ein Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Vergabestelle auf der Grundlage von deren Registrierungsbedingungen zustande. Wir sind frei, die Registrierung der Domain direkt bei der Vergabestelle oder über Dritte durchzuführen. Der Kunde wird Inhaber der Domains. Der Kunde beauftragt uns, sämtliche erforderlichen Erklärungen gegenüber der jeweils zuständigen Vergabestelle oder dem Dritten abzugeben. Den Erfolg der Anmeldung, d. h. die tatsächliche Registrierung der Domains schulden wir nicht. Wir haben keinen Einfluss auf die Vergabepraxis der Vergabestellen. Wir können daher nach der Domainanmeldung nicht beeinflussen, dass dem Kunden die beantragten Domains tatsächlich zugeteilt werden.
  3. Wir prüfen nicht, ob die Registrierung und/oder die Nutzung der Domains für den Kunden Rechte Dritter verletzt oder gegen allgemeine Gesetze verstößt. Der Kunde ist für die Auswahl der zu registrierenden Zeichenfolgen als Domains verantwortlich. Er hat vor der Anmeldung zu prüfen, ob die Registrierung und/oder die beabsichtigte Nutzung der Domains Rechte Dritter verletzt oder gegen allgemeine Gesetze  verstößt.
  4. Wir sind für die Dauer des Vertrages Ansprechpartner der Vergabestelle für die vertragsgegenständlichen Domains.

III. Hosting

  1. Beim Hosting überlassen wir gemäß der vertraglich vereinbarten technischen Spezifikation dem Kunden Speicherplatz (auch Webspace genannt) mit der vertraglich vereinbarten Größe auf einem virtuellen Server, also auf einem auch von Dritten genutzten und nutzbaren Speichermedium. Der Server kann von einem Dritten betrieben werden. Der Kunde kann auf dem Speicherplatz Inhalte ablegen.
  2. Der Server ist an das Internet angebunden, damit die auf dem Server abgelegten Daten auf Anfrage von außenstehenden Rechnern im Internet mittels der im Internet gebräuchlichen Protokolle an den abrufenden Rechner weitergeleitet werden können. Unsere Leistungen bei der Übermittlung der Daten beschränken sich allein auf die Datenkommunikation zwischen dem Übergabepunkt an das Internet und dem Kunden überlassenen Server. Eine Einflussnahme auf den Datenverkehr hinter dem Übergabepunkt im Internet ist uns nicht möglich. Eine erfolgreiche Weiterleitung von Informationen von oder zu dem die Inhalte abfragenden Rechner ist  daher nicht geschuldet. Soweit nicht anders vereinbart, ist die Übermittlung der Daten vergütungspflichtig. Die Höhe dieser Vergütung richtet sich nach der Anzahl aller mit den im Vertrag in Verbindung stehenden übertragenen Daten, wie z.B. Abruf der Internetseiten, Mails, Downloads, Uploads (auch Übertragungsvolumen oder Traffic genannt).
  3. Soweit in dem Vertrag nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, entsprechen die technischen Standards (wie z.B. Bandbreite, Zugriffsgeschwindigkeiten, Einwahlkapazitäten) dem jeweils marktüblichen Durchschnittsstandard. Wir gewährleisten eine 100%ige Verfügbarkeit des Servers. Eine Unterschreitung von maximal 2,5 % im Jahresmittel ist zulässig, soweit uns dabei nicht grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last fällt oder durch sie wesentliche Vertragspflichten verletzt werden. Von der Berechnung der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen die Verfügbarkeit aus Gründen höherer Gewalt, wegen einer Datensicherung (Ziffer VI. 2.), der Wiederherstellung von Daten oder aufgrund einer technisch erforderlichen Wartung nicht gewährleistet werden kann.
  4. Wir sind berechtigt, die zur Erbringung der Leistung eingesetzte Hard- und Software an den jeweiligen Stand der Technik anzupassen. Ergeben sich aufgrund einer solchen Anpassung zusätzliche oder geänderte Anforderungen an die vom Kunden auf dem Server abgelegten Inhalte, um das Erbringen der Leistungen durch uns zu gewährleisten, so werden wir dem Kunden diese zusätzlichen oder geänderten Anforderungen mitteilen. Der Kunde wird unverzüglich nach Zugang der Mitteilung darüber entscheiden, ob die zusätzlichen oder geänderten Anforderungen erfüllt werden sollen und bis wann dies geschehen wird. Erklärt der Kunde nicht spätestens vier Wochen vor dem Umstellungszeitpunkt, dass er seine Inhalte rechtzeitig zur Umstellung, d. h. fünf Tage vor dem Umstellungszeitpunkt, an die zusätzlichen oder geänderten Anforderungen anpassen wird, haben wir das Recht, das Vertragsverhältnis mit Wirkung zum Umstellungszeitpunkt zu kündigen.  
  5. Wir geben dem Kunden die Möglichkeit des Zugriffs über vertraglich vereinbarte Zugänge auf den Server, soweit vom Kunden gewünscht. Hierzu wird dem Kunden ein Benutzername und Passwort gegeben, mit dem der Kunde seine Internetseiten im Wege des Datentransfers selbständig speichern, ändern, ergänzen oder löschen kann. Der Kunde ist für das Laden der eigenen Internetseiten auf den Server selbst verantwortlich. 
  6. Der Kunde ist nicht berechtigt, den Server über die nach Maßgabe dieses Vertrages erlaubte Nutzung hinaus zu nutzen oder von Dritten nutzen zu lassen oder Dritten zugänglich zu machen. Insbesondere ist es dem Kunden nicht gestattet, den Server oder Teile davon zu vervielfältigen oder zeitlich begrenzt zu überlassen, vor allem nicht zu vermieten oder zu verleihen. Insofern ist auch eine Untervermietung unzulässig. Eine Übertragung der Nutzungsrechte vom Kunden auf Dritte ist damit insgesamt ausgeschlossen.
  7. Soweit nicht anders vereinbart, erbringen wir für den Kunden E-Mail-Dienste. Diese Dienste umfassen das Empfangen, Speichern und Übermitteln von an den Kunden gerichteten E-Mails sowie das Empfangen, Speichern und Übermitteln von E-Mails, die der Kunde an von ihm benannte Empfänger versenden möchte. Unsere Pflichten beschränken sich auf die Entgegennahme der vom Kunden zu übermittelnden E-Mails und die Übergabe dieser E-Mails an das Internet an einem von uns bereitgehaltenen Übergabepunkt zum Internet. Entsprechend besteht die Leistung hinsichtlich der an den Kunden gerichteten E-Mails aus der Entgegennahme der E-Mails am Übergabepunkt zum Internet und dem Bereithalten der empfangenen E-Mails zum Abruf durch den Kunden. Der dem Kunden bereitgestellte Speicherplatz sowie die dem Kunden zur Verfügung gestellten Postfächer (auch Mailbox genannt) sind beschränkt und werden vertraglich festgelegt. Wird durch eingehende E-Mails der vertraglich vereinbarte Speicherplatz überschritten, sind wir berechtigt, diese E-Mails abzulehnen. Wir können außerdem E-Mails ablehnen, wenn sie eine vertraglich vereinbarte Größe überschreiten. Der Kunde wird über die Ablehnungen nicht unterrichtet. Wir nehmen keine Prüfung der E-Mails auf Viren, trojanische Pferde, Schadsoftware oder ähnliches vor. Wir sind berechtigt, E-Mails, die vom Kunden nicht innerhalb von vier Wochen nach Eingang von ihm abgerufen wurden, zu löschen. Das gleiche gilt für den Fall der Vertragsbeendigung. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses sind wir nicht verpflichtet, E-Mails zur Verfügung zu stellen und können gespeicherte E-Mails ohne weitere Mitteilung löschen.

IV. Pflichten des Kunden beim Hosting

  1. Der Kunde sollte die bei ihm eingehenden E-Mails regelmäßig abrufen.
  2. Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten gegenüber unbefugten Dritten geheim zu halten. Insbesondere sind Benutzername und Passwort so aufzubewahren, dass der Zugriff auf diese durch unbefugte Dritte unmöglich ist, um einen Missbrauch des Zugangs durch Dritte auszuschließen. Dem Kunden ist bekannt, dass von jedem, der im Besitz der Zugangsdaten ist, die auf dem Server vorhandenen Daten geändert und gelöscht und andere hinzugefügt werden können.
  3. Der Kunde ist verpflichtet, keine Inhalte auf den vertragsgegenständlichen Speicherplatz zu speichern, deren Vervielfältigung, Bereitstellung, Veröffentlichung und Nutzung gegen gesetzliche Regelungen oder Rechte Dritter, insbesondere das Urheberrecht, Marken- und sonstige Kennzeichnungsrechte oder gegen Persönlichkeitsrechte verstößt. Verstößt der Kunde gegen diese Pflicht, ist er unverzüglich zur Unterlassung des weiteren Verstoßes, zum Ersatz des uns entstandenen und noch entstehenden Schadens sowie zur Freihaltung und Freistellung von Schadensersatz und Aufwendungsersatzansprüchen Dritter, die durch den Verstoß verursacht wurden, verpflichtet. Die Freistellungsverpflichtung umfasst auch die Verpflichtung, uns von Rechtsverteidigungskosten vollständig freizustellen. Sonstige Ansprüche von uns, insbesondere zur Sperrung der Inhalte bleiben unberührt. Ein Verstoß berechtigt uns zur außerordentlichen Kündigung.
  4. Der Kunde ist verpflichtet, keine Inhalte und Software auf dem vertragsgegenständlichen Speicherplatz zu speichern, die mangelhaft sind und dadurch die Leistungserbringung von uns beeinträchtigen können.

V. Sperrung der Anbindung zum Internet

  1. Wir sind berechtigt, die Anbindung des Speicherplatzes und/oder Servers zum Internet vorübergehend zu unterbrechen, falls ein hinreichender Verdacht auf rechtswidrige Inhalte vorliegt aufgrund einer Abmahnung des vermeintlich Verletzten oder von Ermittlungen staatlicher Behörden, es sei denn, die Abmahnung ist offensichtlich unbegründet.
  2. Die Sperrung ist, sofern technisch möglich und zumutbar, auf die vermeintlich rechtsverletzenden Inhalte zu beschränken. Der Kunde ist über die Sperrung unter Angabe der Gründe unverzüglich zu benachrichtigen und aufzufordern, die vermeintlich rechtswidrigen Inhalte zu entfernen oder die Rechtmäßigkeit darzulegen und gegebenenfalls zu beweisen.
  3. Die Sperrung ist aufzuheben, sobald der Verdacht entkräftet ist oder aber wir die Möglichkeit hatten, aufgrund des Verhaltens des Kunden den Vertrag außerordentlich zu kündigen.

VI. Nutzungsrechte und Datensicherung beim Hosting

  1. Soweit der Kunde im Rahmen des Hosting- Vertrages berechtigt ist, Software zu nutzen, erhält er an der Software ein nicht ausschließliches auf die Laufzeit des Vertrages beschränktes Recht zur Nutzung der Software für den in dem Vertrag vorgesehenen Zweck. Das Nutzungsrecht wird nur zur Nutzung der Software auf dem Server eingeräumt. Der Kunde ist zu einer anderweitigen Nutzung oder zur Vervielfältigung nicht berechtigt.
  2. Soweit eine Datensicherung oder ein Backup zwischen den Parteien vereinbart wird, wird eine tägliche automatische Sicherungen der Daten auf dem Server durchgeführt. In diesen Zeiten kann es zu Einschränkungen in der Zugriffsgeschwindigkeit oder zur Nichtverfügbarkeit der Server kommen. Soweit die Server verfügbar sind, erfolgt eine Datensicherung, die eine Wiederherstellung der Daten mit einem Stand ermöglicht, der jeweils nicht länger als 24 Stunden zurückliegt. Die Datensicherungen werden nicht aufbewahrt und jeweils am darauffolgenden Tag überschrieben. Der Kunde hat keinen Anspruch auf Herausgabe eines Sicherungsmediums, sondern lediglich auf Rückübertragung der gesicherten Daten auf den Server.

VII. Vergütung

  1. Der Kunde zahlt an uns die vertraglich vereinbarte Vergütung zzgl. der jeweils geltenden Umsatzsteuer.
  2. Die Vergütung wird jeweils jährlich im Voraus abgerechnet und ist sofort fällig.
  3. Dem Kunden ist bekannt, dass seine kontoführende Bank nicht verpflichtet ist, Lastschriften, z.B. bei mangelnder Kontodeckung, einzulösen. Soweit uns durch die nichteingelösten Lastschriften Kosten entstehen, werden diese von dem Kunden getragen.
  4. Wir sind berechtigt, die vereinbarte Vergütung durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Kunden zu ändern. Eine Erhöhung ist jedoch frühestens nach Ablauf eines Vertragsjahres und maximal alle 12 Monate zulässig. Widerspricht der Kunde der Erhöhung der Vergütung  innerhalb von einem Monat nicht, so gilt die geänderte Vergütung spätestens mit der darauf folgenden Inanspruchnahme der Leistung als genehmigt. Wir werden den Kunden auf die Folgen eines ausbleibenden Widerspruchs bei Änderung der Vergütung jeweils noch einmal ausdrücklich hinweisen. Bei rechtzeitigem Widerspruch des Kunden steht uns das Recht zu, entweder den Vertrag zu den bisherigen Bedingungen weiterzuführen oder den Vertrag mit einer Frist von sechs Monaten zum Monatsende zu kündigen.
  5. Sämtliche Leistungen von uns sind entgeltpflichtig. Alle Entgelte richten sich mangels anderer schriftlicher Vereinbarung nach unseren jeweils gültigen Preis- und Konditionenlisten oder den betriebsüblichen Entgeltsätzen sowie der jeweils am Erbringungstag gültigen Umsatzsteuer.

VIII. Kündigung

  1. Soweit nichts anderes vereinbart ist, beginnt der Vertrag mit Unterzeichnung und wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Von beiden Parteien kann die Vereinbarung über das Hosting mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende und die Vereinbarung über die Registrierung einer Domain sowie über ein SSL-Zertifikat mit einer Frist von zwölf Monaten zum Monatsende  gekündigt werden. Das Recht zu einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund, der uns zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigt, liegt insbesondere vor, wenn der Kunde für zwei aufeinanderfolgende Termine mit der Entrichtung der Vergütung oder eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung in Verzug ist oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Monate erstreckt, mit der Entrichtung der Vergütung in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Vergütung für zwei Monate erreicht.
  2. Eine außerordentliche Kündigung wegen Nichtgewährung des vertragsgemäßen Gebrauchs ist erst möglich, wenn uns ausreichend Gelegenheit zur Mängelbeseitigung gegeben wurde und diese fehlgeschlagen ist. Von einem Fehlschlagen der Mängelbeseitigung ist erst auszugehen, wenn diese unmöglich ist, wenn sie von uns verweigert oder in unzumutbarer Weise verzögert wird, wenn begründete Zweifel bezüglich der Erfolgsaussichten bestehen oder wenn aus anderen Gründen eine Unzumutbarkeit für uns gegeben ist.
  3. Soweit wir für den Kunden die Registrierung einer Domain übernommen haben, bleibt das zwischen dem Kunden und der Vergabestelle bestehende Vertragsverhältnis über die Domain auch bei einer Kündigung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Kunden und uns bestehen, soweit der Kunde nicht auch gegenüber der Vergabestelle kündigt.
  4. Eine Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
  5. Nach Vertragsbeendigung besteht keine Verpflichtung, E-Mails und vom Kunden auf dem Speicherplatz abgelegte Inhalte zu speichern. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses können wir E-Mails und Inhalte löschen.

IX. Mängelhaftung und Haftung

  1. Für Mängel, die bereits bei Überlassung des Speicherplatzes an den Kunden vorhanden waren, haften wir nur, wenn wir diese Mängel zu vertreten haben.
  2. Der Kunde hat ihm bekannte Mängel an Vertragsleistungen uns unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt der Kunde die rechtzeitige Anzeige aus Gründen, die er zu vertreten hat, stellt dies eine Mitverursachung bzw. ein Mitverschulden dar. Soweit wir in Folge der Unterlassung oder Verspätung der Anzeige nicht Abhilfe oder nicht rechtzeitig Abhilfe schaffen konnten, ist der Kunde nicht berechtigt, die vertragliche Vergütung ganz oder teilweise zu mindern, den Ersatz des durch den Mangel eingetretenen Schadens zu verlangen oder den Vertrag wegen des Mangels ohne Einhaltung einer Frist außerordentlich zu kündigen.
  3. Die Mängelansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr.
  4. Verstoßen wir bei dem Erbringen von Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit fahrlässig gegen das Telekommunikationsgesetz, gegen eine auf Grund dieses Gesetzes erlassene Rechtsverordnung, eine auf Grund dieses Gesetzes in einer Zuteilung auferlegte Verpflichtung oder eine Verfügung der Bundesnetzagentur, so ist die Haftung gegenüber dem Kunden für Vermögensschäden auf 12.500,00 € beschränkt. Entsteht die Schadensersatzpflicht durch eine einheitliche Handlung oder ein einheitliches Schaden verursachendes Ereignis gegenüber mehreren Endnutzern und beruht dies nicht auf Vorsatz, so ist die Schadensersatzpflicht unbeschadet der Begrenzung in Satz 1 in der Summe auf höchstens 10 Millionen Euro begrenzt. Übersteigen die Entschädigungen, die mehreren Geschädigten auf Grund des selben Ereignisses zu leisten sind, die Höchstgrenze, so wird der Schadensersatz in dem Verhältnis gekürzt, in dem die Summe aller Schadensersatzansprüche zur Höchstgrenze steht. Die Haftungsbegrenzung nach den Sätzen 1-3 gilt nicht für Ansprüche auf Ersatz des Schadens, der durch den Verzug der Zahlung von Schadensersatz entsteht. Die Haftungsbegrenzung der Höhe nach entfällt, wenn der Schaden vorsätzlich verursacht wurde.

X. Änderung dieser Bedingungen

  1. Wir sind berechtigt, diese Vertragsbedingungen zu ändern oder zu ergänzen: Wir werden dem Kunden die Änderungen oder Ergänzungen spätestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Text- oder Schriftform ankündigen. Ist der Kunde mit den Änderungen oder Ergänzungen der Bedingungen nicht einverstanden, so kann er den Änderungen mit einer Frist von einer Woche zum Zeitpunkt des beabsichtigten Wirksamwerdens der Änderungen oder Ergänzungen widersprechen. Der Widerspruch bedarf der Text- oder Schriftform. Widerspricht der Kunde nicht, so gelten die Änderungen oder Ergänzungen der Vertragsbedingungen als von ihm genehmigt. Wir werden dem Kunden mit der Mitteilung der Änderungen oder Ergänzungen der Bedingungen auf die vorgesehene Bedeutung seines Verhaltens besonders hinweisen. 

XI. Salvatorische Klausel, Erfüllungsort

  1. Sollte eine Bestimmung de Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht. Die Parteien verpflichten sich, in einem derartigen Fall eine wirksame durchführbare Bestimmung an ihre Stelle zu setzen, die dem Geist und Zweck der zu ersetzenden Bestimmung soweit wie möglich entspricht. Dasselbe gilt für etwaige Lücken dieses Vertrages.
  2. Erfüllungsort ist am Standort der Server.

XII. Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Im Übrigen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

26. Juni 2012, monsun-media GmbH

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